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Tannhäuser
(1986)
Preis: 24 Euro
Best.-Nr. KJ002
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Buchdeckel, Vorderseite
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Die Göttin der Liebe
"Die Göttin der Liebe erträumt sich Tannhäuser zur Lust, die er ewig genießen will. Aber endlos in sie verklammert wird er ihrer schließlich überdrüssig und Sehnsucht erwacht nach Schmerzen und Freiheit."
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Anrufung der heiligen Askese
"Dem schönen Bild seiner Lust schwört Tannhäuser zwar ewige Treue, zerstört es aber in gleichem Atemzug durch Anrufung des Idols heiliger Askese, der Jungfrau Maria. Nur so vermag er es, zu entkommen."
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Rückkehr in die Wartburggesellschaft
"Gestalten seines vergessenen Alltags erscheinen: Der Landgraf von Thüringen und sein Gefolge. Vergeblich versuchen sie, Tannhäuser, mit dem sie früher oft um das Wesen der Kunst im Gesang stritten, zum Verweilen zu bewegen, bis Wolfram von Eschenbach absichtsvoll die Nichte des Landesherrn, Elisabeth, erwähnt, die seit Tannhäusers Abwesenheit zurückgezogen lebt. Die Erinnerung an sie bewegt Tannhäuser
überschwänglich zur Rückkehr in die Wartburggesellschaft."
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Der Landgraf von Thüringen
"Freudig wird der Langvermisste wieder aufgenommen"
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Tannhäuser
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Das Sängerfest
"Um seine Nichte aus ihrer selbstgewählten Einsamkeit zu entreißen, hat der Herrscher zu einem Sängerfest geladen, zu dem die Vornehmen des Landes zahlreich erscheinen. Das Wesen der Liebe soll im Wettstreit ergründet werden. Elisabeth ist zur Fürstin und zum Preis des Festes bestimmt. Der Sieger im Wettstreit, den sie erwählt, kann von ihr, die bislang alle Verehrer zurückwies, fordern, was er will."
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Elisabeth
"Landgraf: 'Gar viel und schön ward hier in dieser Halle von Euch, Ihr lieben Sänger, schon gesungen. Bereitet heute heute uns denn auch ein Fest, heut, wo der kühne Sänger uns zurückgekehrt, den wir so ungern lang vermissten. Was wieder ihn in unsere Nähe brachte, ein wunderbar Geheimnis dünkt es mich. Durch Liedes Kunst sollt Ihr es uns enthüllen, deshalb stelle ich die Frage jetzt an Euch: Künnt Ihr der Liebe Wesen mir ergründen? Wer es vermag, wer sie am würdigsten besingt, dem reich' Elisabeth den Preis. Er fordre ihn, so hoch und kühn er wolle, ich sorge, dass sie ihn gewähren solle. Kämpft um den Preis!'"
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Tannhäuser besingt Elisabeth
"Dir, Göttin der Liebe, soll mein Lied ertönen! Gesungen laut sei jetzt Dein Preis von mir! Dein süßer Reit ist Quelle alles Schönen, und jedes holde Wunder stammt von Dir. Wer Dich mit Glut in seine Arme geschlossen, was Liebe ist, kennt der, nur der allein - Armselige, die Ihr Liebe nie genossen, zieht hin, zieht in den Berg der Venus ein!"
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Die Entrüstung der Gäste
"Voll entrüsteter Tugend schicken sich Herrscher, Sänger und Gäste an, Tannhäuser auf der Stelle zu erschlagen, da er ohne Scham zum äußersten erfahren hat, was ihre Scham ihnen zu erfahren verbietet."
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Der Landgraf verstößt Tannhäuser
"Der Landgraf stößt Tannhäuser aus der Gesellschaft aus und befiehlt ihm Entsühnung in Rom."
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Tannhäuser vor dem Papst
"Mit der Aussicht auf Liebe, Gnade und Erlösung zieht der Ausgestoßene entschlossen nach Italien, doch der Papst verweigert dem Flehenden Gottes Gnade und flucht ihm auf ewig."
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Tannhäusers Tod
"Elisabeth sucht Tannhäuser unter den von Rom heimkehrenden entsühnten Pilgern vergebens. Ohne Hoffnung zieht sie sich zurück. Zu spät findet Wolfram den Verstoßenen, der abseits der begnadigten Pilger zerschunden liegt. Doch er kann nicht mehr helfen. In Wahnträume verkrallt geht Tannhäuser zugrunde."
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Tannhäuser und Elisabeth
Schlussbild
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